Uns Menschen wird beigebracht dass unsere Gefühle davon abhängig sind, was geschieht, was andere sagen, wie andere mit uns umgehen. Von klein an lernen wir, das äußeren Ereignisse dafür verantwortlich sind wie ich mich fühle.
Stimmt aber nicht.
Wir machen es zu dem. Wir erlauben es äußeren Umständen oder denen mit denen wir Kontakt haben, unsere Gefühle zu beeinflussen.
Wo steht denn dass ich mich erst dann glücklich fühlen darf wenn mir etwas Schönes passiert? Wenn andere mir vermitteln dass sie mich lieben? Oder wenn ich ein Geschenk bekomme oder Zuwendung von anderen oder ....
Wo steht denn dass ich unglücklich, bedrückt sein muss wenn etwas nicht gelingt, wenn andere über mich lachen, oder über mich herziehen, oder mich beschimpfen, oder .....
Wir nehmen dass meistens als feststehend so hin ohne es jemals zu hinterfragen. Ja, natürlich fühle ich mich beschissen wenn ich gemobbt werde, andere schlecht über mich reden! Wirklich ?
Muss das so sein?
Und die Antwort ist ein klares NEIN.
Es ist eine Illusion dass ich von derartigem abhängig bin. Und das ist eines der Dinge die mir im erwachen klar werden, dass es ganz simpel meine Entscheidung ist wie ich mich fühle. Wenn ich mich davon beeinflussen lasse was andere meinen, sagen, schreiben, tun - dann erlaube ich ihnen das. Doch das muss ich ja nicht. Im dem was die dreidimensionale Welt war (und sie war es denn sie existiert so nicht mehr) haben wir auf diese Weise Erfahrungen gemacht, in dieser Reflektion mit anderen. Daher resultieren auch solche Weisheiten wie - die anderen sind dein Spiegel und wenn dir etwas nicht gefällt musst du es bei dir anschauen - doch das ist vorbei. Nur hat das bisher kaum einer gemerkt. Alle gehen (natürlich) davon aus dass alles so weiter läuft wie bisher. Aber das ist ein anderes Thema.
Es ist in der Tat so dass es alleine meine Entscheidung ist wie ich mich fühle. Ich kann mich freuen ohne jeden Grund, ich kann zufrieden sein ohne dass mir was Besonderes gelungen ist. Ich kann mich ausgefüllt und liebevoll fühlen wenn ich ganz alleine bin. Ich kann mich sicher fühlen, einfach weil ich es so entscheide. Und wenn irgendwer meint mich beurteilen zu müssen, dann kann ich das mit einem Lächeln so stehen lassen - und mich weiterhin zufrieden fühlen, weil, was weiß der andere denn von mir wirklich? Er sieht einen kleinen Ausschnitt vom Ganzen, das ist alles. Ich muss weder darauf reagieren noch mir das zu Herzen nehmen.
Der Unterschied ist gravierend - denn es ist der Unterschied vom gelebt werden zum selbstbestimmten Leben.
Es ist ein Leben als Reaktion auf andere, wie wir es kennen gelernt haben, und ständig reagieren wir nur darauf was von Außen kommt, glauben wir sind abhängig von den Umständen, vom Verhalten anderer, wie man mit uns umgeht, umgegangen ist, ob es nun Eltern waren, Geschwister, Freunde, Lehrer, Fremde. Und es ist ein Leben des Opferseins - weil ich mich dem ausgeliefert fühle wie andere mit mir umgehen.
Neu - und 2014 ist die Zeit für eine neue Weise zu leben - ist es, zu erkennen dass es meine Entscheidung ist, wie ich mich fühle. Nichts und niemand kann das beeinflussen, außer ich erlaube es ihnen. Da kann einer sonst was sagen, mir vorwerfen, mich beschimpfen, oder auch mir schmeicheln als Beispiel - ich brauche das nicht als meines anzunehmen. In keiner Weise. Und das ist der Beginn als bewusster Schöpfer zu leben, weil ich die Entscheidung selbst treffe, wie ich mich fühlen will! Es ist das heraustreten aus dem alten Modus des Reagierens in den Modus des agierens. Und dieses agieren, heißt selbst etwas entscheiden. Das muss ich nicht als" tun" zeigen, sondern in mir verändern. Es ist die Erkenntnis dass ich als schöpferisches Sein selbst entscheide wie ich mich fühlen will.
Zugleich übernehme ich damit die Verantwortung, und zwar völlig, weil ich mich selbst unabhängig von anderen mache. Unabhängig von den Reaktionen anderer, von dem was andere mir entgegen bringen. Es ist meine Entscheidung, allein meine Entscheidung, und damit habe ich die Fäden in der Hand anstatt dass ich an den Fäden der anderen hänge.